Pulse

Funktion — Pulse

Gemeinsam lernen: Musik mit Pulse-Gruppen teilen

Musik wird oft allein geübt.

Man arbeitet an einer Übung, wiederholt einen Rhythmus, sucht eine Melodie, nimmt eine Improvisation auf, um den Fortschritt zu beobachten.

Aber Musik ist vor allem eine Sprache, die ihren vollen Sinn entfaltet, wenn sie geteilt wird.

Anderen zuzuhören, Rückmeldung zu erhalten, verschiedene Interpretationen derselben Übung zu entdecken oder mit einer Lehrkraft zu arbeiten, sind Chancen, voranzukommen.

Pulse-Gruppen wurden entwickelt, um dieses gemeinsame Lernen fortzusetzen und jedem die Wahl zu lassen, mit wem die Musik geteilt wird.

Pulse-Übung — Gruppe erstellen

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Mit anderen lernen

Jeder Musiker kommt in seinem eigenen Tempo voran.

Manche teilen ihre Kreationen gerne mit einer großen Community und entdecken Interpretationen anderer Musiker.

Andere arbeiten lieber in einem persönlicheren Rahmen mit ihrer Lehrkraft oder ihrer Musikgruppe.

Pulse-Gruppen ermöglichen es, diese verschiedenen Lernräume zu schaffen.

Eine Gruppe kann stehen für:

  • eine Musikklasse;
  • eine Lehrkraft und ihre Schüler;
  • eine Musikergruppe;
  • eine Schule;
  • einen Verein;
  • einen Freundeskreis, der gemeinsam vorankommen möchte.

Jeder Musiker kann mehreren Gruppen beitreten und je nach Bedarf an verschiedenen Räumen teilnehmen.

Pulse-Übung — Gruppenliste

Die eigene Sharing-Umgebung gestalten

In Pulse wird Teilen nie aufgezwungen.

Jeder Musiker behält die Kontrolle über seine Kreationen und wählt, wo und mit wem Improvisationen geteilt werden.

Wenn eine Improvisation aufgenommen wurde, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Mit der gesamten Pulse-Community teilen

Eine Improvisation mit der gesamten Community zu teilen, lässt andere Musiker die eigene Arbeit entdecken.

Das ist eine Gelegenheit,

  • Ermutigung zu erhalten;
  • andere Interpretationen zu entdecken;
  • andere Nutzer zu inspirieren;
  • an einer kollektiven Dynamik teilzunehmen.

Jede Improvisation wird zu einer neuen Art, Musik lebendig zu halten.

Mit bestimmten Gruppen teilen

Eine Improvisation kann auch nur mit ausgewählten Gruppen geteilt werden.

Zum Beispiel:

  • die Arbeit mit der Lehrkraft teilen;
  • eine Improvisation an die Klasse senden;
  • sich mit der Musikgruppe austauschen;
  • an einem gemeinsamen Workshop teilnehmen.

So entstehen Räume, die zu jeder Lernsituation passen.

Die Sichtbarkeit in einer Gruppe wählen

In jeder Gruppe kann das Teilen ebenfalls angepasst werden.

Eine Improvisation kann sein:

  • für alle Gruppenmitglieder zugänglich;
  • nur für den Gruppeninhaber sichtbar.

Diese zweite Möglichkeit ist besonders im Unterrichtskontext nützlich.

Ein Schüler kann zum Beispiel eine Improvisation nur an die Lehrkraft senden, um eine persönliche Rückmeldung zu erhalten, bevor sie mit dem Rest der Klasse geteilt wird.

Teilen wird so zu einem schrittweisen Prozess, angepasst an Vertrauen und Ziele jedes Einzelnen.

Rückmeldungen erhalten, um voranzukommen

Eine Improvisation zu teilen bedeutet nicht nur zu zeigen, was man schon kann.

Es ist auch eine Art zu lernen.

Externe Rückmeldung hilft oft, die eigene Musik anders zu hören.

Kommentare können helfen,

  • eine Stärke zu erkennen;
  • eine Schwierigkeit zu verstehen;
  • einen neuen Arbeitsansatz zu finden;
  • sich im Fortschritt ermutigt zu fühlen.

Ziel ist nicht, Musiker zu bewerten oder zu vergleichen.

Jede Improvisation ist ein Schritt auf einem Lernweg.

Die Pulse-Community ist als Austauschraum gedacht, in dem jeder im eigenen Tempo vorankommt.

Pulse-Übung — Hilfe und Rückmeldungen

Lernen, indem man anderen zuhört

Zuhören ist ein wesentlicher Teil des musikalischen Lernens.

Durch Improvisationen anderer Musiker schult man das Gehör und entdeckt neue Möglichkeiten.

Dieselbe Übung kann zu sehr unterschiedlichen Interpretationen führen.

Man kann beobachten:

  • verschiedene Arten, eine Phrase zu bauen;
  • verschiedene rhythmische Entscheidungen;
  • verschiedene Arten, Noten zu nutzen;
  • verschiedene musikalische Absichten.

Anderen zuzuhören hilft auch, neue Ideen zu finden.

Eine interessante Phrase kann Ausgangspunkt für eine neue Nachspielübung werden.

Eine rhythmische Entscheidung kann eine neue Improvisation inspirieren.

So wird jeder Musiker zu einer Lernquelle für andere.

Zwischen den Stunden weiterkommen

Für Lehrkräfte ermöglichen Pulse-Gruppen, die Arbeit über die gemeinsame Zeit hinaus fortzusetzen.

Eine Musikstunde ist oft ein besonderer Moment, aber Fortschritt entsteht vor allem durch regelmäßiges Üben zwischen den Sitzungen.

Dank der Gruppen kann eine Lehrkraft:

  • die Improvisationen der Schüler verfolgen;
  • ihre Entwicklung beobachten;
  • ihre Fortschritte ermutigen;
  • Arbeitsideen vorschlagen.

Schüler können weiterüben, ihre Versuche teilen und die ganze Woche mit ihrem Lernen verbunden bleiben.

Die musikalische Arbeit endet nicht mehr, wenn die Stunde vorbei ist.

Eine lebendige Musikbibliothek

Mit der Zeit wird eine Gruppe zu einem kollektiven Gedächtnis.

Man kann wiederfinden:

  • die ersten Improvisationen;
  • die Entwicklungen über Monate;
  • verschiedene Interpretationen derselben Übung;
  • Ideen, die andere Mitglieder geteilt haben.

Diese Bibliothek macht den zurückgelegten Weg bewusst.

Eine alte Improvisation erneut zu hören zeigt oft Fortschritte, die im Alltag unbemerkt bleiben.

Zum richtigen Zeitpunkt teilen

Musik zu teilen sollte kein Druck werden.

Jeder Musiker kann den passenden Moment wählen.

Man kann:

  • eine erste Version nur für sich aufnehmen;
  • die Lehrkraft um Feedback bitten;
  • eine Passage überarbeiten;
  • sie danach mit der Gruppe teilen;
  • und die Improvisation eventuell der gesamten Community öffnen.

Teilen wird zu einem natürlichen Lernschritt, nicht zu einer Pflicht.

Musik wächst durch Austausch

Musikalische Entwicklung entsteht nicht nur am Instrument.

Sie nährt sich vom Zuhören, vom Dialog und von geteilten Erfahrungen.

Mit Pulse-Gruppen kann jeder Musiker die eigene Lernumgebung gestalten:

  • mit einer Lehrkraft arbeiten;
  • mit einer Klasse vorankommen;
  • sich mit der Gruppe austauschen;
  • Kreationen der Community entdecken.

Denn Musik lernen heißt auch, zuzuhören, zu teilen und mit anderen zu spielen.